Grimm-Pflanzungen sind raffinierte Kompositionen

Im Sommer zaubern Echinacea und Prachtscharte einen purpurnen Schaum in den Garten. Durch die artenreiche Zusammenstellung der Pflanzungen blüht immer etwas, übers ganze Jahr. Außerdem wachsen so die Stauden eng zusammen und geben damit dem Unkraut keine Chance.

Die artenreichen Pflanzungen bestechen auch durch die Vielfalt der Blattformen und Strukturen. So bleibt die Staudenpflanzung selbst dann spannend, wenn einmal weniger blüht. Locker und luftig wachsende Gräser kommen hinzu und vervollständigen die Harmonie.

Schachtelhalm gesellt sich gern zu Blutweiderich in der feuchten Bepflanzung eines Schwimmteichufers. So kommt das Gefühl auf in einem natürlich gewachsenen Teich zu schwimmen.

Goldgelbe Sonnenhüte in üppigen Gruppen und lockere Gräser bringen den Sommer in den Garten. Beide Pflanzen sind sehr pflegeleicht und dürfen im Herbst und Winter stehen bleiben. So bleibt die Struktur der Pflanzung erhalten – und manchmal setzen sich zarte Schneehäubchen auf die schwarzen Samenkugeln der Sonnenhüte.

Nicht nur die Farbe, auch der Duft der Blüten sind in der Gestaltung wichtig. Der Lavendel lockt Schmetterlinge wie dieses Tagpfauenauge an und man fühlt sich im Geiste in die nach Kräutern duftende Landschaft der Provence versetzt. So zaubern wir Ihnen echtes Urlaubsfeeling in den Garten!

Hier wetteifern Lavendel und Wolfsmilch um die spektakulärste Blüte. Das Grüngelb der Euphorbia harmoniert mit dem Lila des Lavendels. Beides eignet sich für trockene Bereiche und blüht fast den ganzen Sommer lang.

Jede Blüte der Taglilie blüht nur einen Tag. Aber die Pflanzen bilden über viele Wochen immer wieder neue Knospen und Blüten, so dass diese pflegeleichten Stauden an Blütenfülle kaum zu übertreffen sind. Wussten Sie, dass man die Blüten essen kann? Eine wunderschöne Dekoration für Salate und kalte Platten!

In einem natürlich gestalteten Garten dürfen die Pflanzen sich auch mal selbst ein schönes Fleckchen suchen. Weiße Glockenblumen, Storchschnabel und spanische Gänseblümchen haben sich in den Fugen der Mauer und zwischen den Steinen niedergelassen und blühen fröhlich den ganzen Sommer lang.

Im Kies am Rande des Naturpools fühlen sich Lavendelbüsche wohl. Es gibt viele verschiede Sorten Lavendel: groß oder niedrigwachsend, früh oder spät blühend. Zudem gibt es auch weiße und rosafarbene Varianten.

Als gezähmte Wildblumenpflanzung sind hier Flockenblume (Centaurea) und Bergfenchel (Seseli montanum) vergesellschaftet. Wie eine Bergwiese bieten sie Bienen Futter und tragen so zum Schutz dieser wichtigen Insekten bei.

Schattig feuchte Ecken des Gartens sind ideal für Funkien und kriechendes Pfennigkraut. Hier sind es die gelbblättrige Pfennigkrautsorte „Aurea“ und die Hosta „Halcyon“ mit blaugrünem Laub. Gern bedeckt das Pfennigkraut freie Bodenstellen und verhindert so den Aufwuchs von Unkraut.

Durch das schaumige Schleierkraut haben sich zwei Blüten des spanischen Gänseblümchens hindurchgemogelt, hin zur hellen Frühlingssonne. Schleierkräuter gibt es in Weiß und vielen Rosatönen. Sie geben Blumensträußen und Gestecken einen romantischen Touch.